Eingeschlossen von den macchiagruenen,
naturbelassenen Halbinseln Capo Stella
und Capo Fonza, entlang welcher man
bezaubernde,versteckte Buchten erkunden
kann, befindet sich der bekannte,
mehr als ein Kilometer lange Naturstrand
von Lacona, der durch seine bezaubernden
Duenen aus sehr feinem Sand, die unter
strengsten Naturschutz stehen,sich
auszeichnet.
Die vielfachen Dienstleistungen fuer
Touristen ermoeglichen es jede Art
von Wassersport zu betreiben.

Tauchsportinteressierte Gaeste finden
zahlreiche ideale Plaetze fuer Unterwassertauchgaenge.
Neben bezaubernden Korallenriffen,
gelben und roten Gorgonienfaechern,
die von einem intensiven Blau hervorgehoben
werden, finden sich eine Vielzahl
an weiteren Besonderheiten der Meeresfauna.
Die Kueste von Capoliveri besitzt
neben dem Golf von Lacona eine Reihe
von entzueckenden Straenden und Buchten:
Lido, Zuccale, Barabarca, Morcone
und Pareti, die vollstaendig von der
mediterranen Macchia umgeben sind
und mit Pinien, Eukaliptusbaeumen,
indischen Feigen, Palmen und Agaven
das mediterrane Flair unterstreichen.
Die romantische Badebucht "Innamorata"
wird meerwaerts von den Zwillingsinseln
bewacht. Neben dem kristallklaren
Wasser und den tiefroten Sonnenuntergaengen
kann man jeden 14. Juli dem Fest der
Verliebten beiwohnen. Die Feier gedenkt
der geschichtlichen Legende von zwei
Verliebten, Lorenzo und Maria: Im
Jahre 1534 warf sich die zukuenftige
junge Braut Maria in die stuermische
Meeresflut, um ihren Gemahl, der kurz
zuvor von den Sarazenen entfuehrt
wurde, den Piraten Barbarossa zu entreissen,
und ertrank im Meer.
top

Ein weisser Schal, den
man auf dem Felsen "la ciarpa"
fand, war der letzte Zeuge jener Tragoedie.
Ein spektakulaerer Fackellauf, ein
Zug von 100 Figuren in historischen
Kostuemen aus dem 16. Jh., erinnern
an die fatale Begebenheit.
Von besonderer Naturschoenheit zeigt
sich auch der gegliederte Kuestenabschnitt
zwischen Punta Ripalta und Punta Bianca.
Schluchten, Felsvorspruenge,
auf denen tausende von Silbermoewen
nisten, und einsame Steilstrandbuchten
kennzeichnen diesen Kuestenstreifen.
Entlang der Kueste kann man immer
noch die Ruinen und die Reste der
nunmehr verrosteten Entladungsbruecken
der alten Eisenerzminen des Monte
Calamita entdecken.
Hier ist das Rot des Eisenerzes und
das Schimmern der Mineralienreste
tonangebend.
Ostwaerts aendert die
Gegend ihr Aussehen; gruene und wilde
Taeler, durchzogen von duftenden Macchiablueten,
stossen bis ans Meer.
Den Blick am Horizont schweifend erkennt
man die mysterioese Insel Montecristo,
die seit einiger Zeit unter strengstem
Naturschutz steht.